Okay, nice! Lebensenergie stärken nach der Geburt – das klingt logisch!
Nachdem ich im Sommer 2023 schwer an einer Lungenenergie erkrankt war, nutze ich die kommenden Monate um mich vertieft mit aufbauender Ernährung auseinanderzusetzen. Als Doula kannte ich die Kraftsuppen bereits und schon meine Oma betonte die Wichtigkeit von Hühnersuppen bei Erkältungen. Deshalb beschloss ich, regelmässig Kraftbrühen zu kochen und auszuprobieren, ob ich mich wirklich besser fühlte.
Spoiler: Jap. Tat ich.
Mittlerweile versuche ich einmal pro Woche eine Kraftbrühe zu kochen. Die fertige Brühe lagere ich im Kühlschrank – sie kann aber auch eingefroren werden. Bei uns ist sie aber meistens nach etwa drei Tagen aufgebraucht, da man sie auch super als Ersatz für Bouillon in Rezepten verwenden, sie pur trinken oder eine heisse Schokolade draus köcheln kann. Ja, heisse Schokolade. Dazu später mehr.
An dieser Stelle will ich aber noch erwähnen, dass ich die Brühen beinahe all meinen Klientinnen empfehle. Und zwar bereits in der Schwangerschaft. Knochenbrühen enthalten eine Vielzahl von Nährstoffen, darunter Gelatine, Kollagen, Mineralien wie Calcium, Phosphor und Magnesium und Aminosäuren. Diese Nährstoffe sind wichtig für die Knochengesundheit, die Entwicklung des fötalen Skeletts und andere physiologische Prozesse während der Schwangerschaft.
Gelatine in Knochenbrühen fördert die Verdauung und verbessert die Aufnahme von Nährstoffen. In der Schwangerschaft kann dies besonders wichtig sein, da einige Frauen Verdauungsprobleme oder Übelkeit erleben können. Besonders Kalium, Magnesium und Kalzium werden durch die Zugabe von Essig aus den Knochen herausgelöst.
Besonders auch während der Geburt, während der die Gebärenden in der Regel keinen Hunger verspüren, können Knochenbrühen schnell (und viel!) Energie liefern. Und wie gesagt: Es gibt einen Grund, weshalb die Geburtshäuser ihre Wöchnerinnen mit selbstgekochte Brühen verwöhnen.
